Groß genug, um dafür zu sterben

27.03.2019 | Blog

“Bete, dass Deine Einsamkeit der Stachel werde, etwas zu finden, wofür Du leben kannst, groß genug, um dafür zu sterben.”
Dag Hammarskjöld

Warum tritt heute jemand in einen Orden ein? Warum sind Bruder Andreas, Bruder Jens und Bruder Christian Kapuziner geworden? Am Rande eines Brüdertreffens sprechen die drei über ihre Berufung. Sie erzählen, wie sie die Kapuziner kennengelernt und warum sie sich für diese Ordensgemeinschaft entschieden haben. Wie sah der Weg für Bruder Andreas aus, der vor 41 Jahren in den Orden eingetreten ist? Und wie ist es heute? Bruder Christians Weg in den Orden begann 2008. Damals lernte er auch schon Jens kennen, der sich zu der Zeit ebenfalls für den Ordenseintritt interessierte. Bruder Jens wurde dann zwei Jahre später ebenfalls Kapuziner und ist nun im sogenannten Juniorat, der letzten Stufe der Ausbildung im Orden, vor dem Ablegen der Ewigen Gelübde.

Für Bruder Andreas war in seiner Zeit des Suchens der Text des ehemaligen UN-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld besonders wichtig. Ein weiterer Text, der auch Bruder Jens und Bruder Christian auf ihrer Suche nach der eigenen Berufung wichtig war und immer noch ist, ist das Gebet des Heiligen Franziskus:

Höchster, glorreicher Gott,
erleuchte die Finsternis meines Herzens
und schenke mir rechten Glauben,
gefestigte Hoffnung und vollendete Liebe.
Gib mir, Herr, das [rechte] Empfinden und Erkennen,
damit ich deinen heiligen und wahrhaften Auftrag erfülle.
[Amen].

Quelle: Das Erbe eines Armen. Die Schriften des Franz von Assisi. Hrsg. von Bruder Leonhard Lehmann OFMCap

Im Gespräch

Bruder Christian

Kapuziner, Host von podkap

Bruder Andreas

Priester, seit 41 Jahren Kapuziner

Bruder Jens

Junior, seit 2010 Kapuziner

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